Logopädische Themen für Kinder

 

 

Sprachentwicklungsverzögerungen (auch Sprachentwicklungsstörung genannt)

 

Folgende Bereiche der Sprachkompetenz sind davon betroffen:

  • aktiver und passiver Wortschatz
  • Satzbildung und Grammatik
  • Lautdifferenzierung und Lautbildung
  • Hörmerksprache, auditives Gedächtnis und auditive Aufmerksamkeit
  • Fein- und Mundmotorik

Wichtig sind hier die Hinweise der Kita-Erzieherinnen. Diese sind pädagogisch ausgebildet, um eventuelle Problembereiche zu erkennen. Sie können nachfragen und sollten deren Hinweise aus den Entwicklungsgesprächen ernst nehmen. Je früher, desto besser. Eine Therapie ist schneller erfolgreich abzuschließen, wenn nicht zu lange gewartet wird.

 

 

 

 

Artikulationsprobleme und myofunktionelle Therapie

 

Artikulationsprobleme können durch die Fehlfunktion von Kau-, Schluck und/ oder Gesichtsmuskulatur auftreten. Eine myofunktionelle Therapie  in Zusammenarbeit mit einer kieferorthopädischen/ zahnärztlichen und osteopathisch-cranialen Behandlung korrigiert die Fehlfunktion für eine optimale Okklusion und korrekte Artikulation.

 

 

 

 

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)

 

Die AVWS beschreibt eine Schwäche in der auditiven Reizverarbeitung, welche durch eine Störung im Bereich der zentralen neurologischen Hörverarbeitung erzeugt wird. Diese ist kein isoliertes Problem, sondern hat verschiedenste Ursachen, die ganzkörperlich betrachtet werden müssen.Eine AVWS wird häufig im Zusammenhang mit folgenden Problemen diagnostiziert:

  • geringe Konzentrationsfähigkeit
  • niedrige Frustrationstoleranz
  • eingeschränkte Merkfähigkeit
  • Sprachentwicklungsstörung
  • Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb/ LRS
  • ADHS/ ADS 

 

 

 

 

 

Kindliche Stimmstörungen

 

Kinder, die ständig heiser und deren Stimmen rasch überlastet sind, zeigen häufig ein funktionelles Ungleichgewicht in den vegetativ-reflektorischen Mundfunktionen und dem Zusammenspiel von Atmung und Stimmgebung. Auch hier arbeiten wir ganzheitlich.

 

 

 

 

 

Störung des Redeflusses

(normale Sprechunflüssigkeiten vs. Stottern)

 

Kinder mit unterbrochenem Redefluss brauchen geduldige, bewertungsfreie und interessierte ZuhörerInnen, um Fortschritte erreichen zu können. Besonders zu beachten ist das Sprachverhalten im Zeitraum der neurologischen Umstellung der sprachlichen Systeme. Dies ist im Alter von 3 bis 4 Jahren und geht mit einer physiologischen Sprechflussveränderung einher. Diese kann 3-6 Monate anhalten. Wenn Sie sich unsicher fühlen oder der o.g. Zeitraum schon deutlich überschritten ist, bitten Sie Ihren Arzt um eine logopädische Behandlung und Beratung.

 

 

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© Susanne Domrös
Praxis für Logopädie und Lerntherapie Michendorf