Logopädische Themen für Schulkinder und Jugendliche

 

 

 

Viele der kindlichen Themen finden wir auch bei Größeren. Das "Verwachsen" der Probleme funktioniert eben oft nicht so, wie erhofft. Zusätzliche Anforderungen fordern eine stabile Basis. Vorrangig ist in diesem Alter die schulische Leistung, der Schriftspracherwerb und die Konzentrationsfähigkeit. Es gibt jedoch auch weiterhin Artikulationsdefizite, kieferorthopädische Probleme mit der Zahnstellung, Störungen des Redeflusses, Probleme mit der Stimme oder neurologische Krankheiten, die logopädisch behandelt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Artikulationsprobleme und myofunktionelle Therapie (MFT)

 

Artikulationsprobleme können durch die Fehlfunktion von Kau-, Schluck und/ oder Gesichtsmuskulatur auftreten. Eine myofunktionelle Therapie (MFT) in Zusammenarbeit mit einer kieferorthopädischen/ zahnärztlichen und osteopatisch-physiotherapeutischen Behandlung korrigiert die Fehlfunktion  um eine optimale Okklusion und korrekte Artikulation zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

Auditive Verabeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AWVS)

 

Die AVWS beschreibt eine Schwäche in der auditiven Reizverarbeitung, welche durch eine Störung im Bereich der zentralen neurologischen Hörverarbeitung erzeugt wird. Bei intaktem peripherem Gehör kann das als Folge von früheren gehäuften Erkältungsphasen, bei Reizüberflutung, bei generellen Übrempfindlichkeiten vorliegen. Eine AVWS wird häufig im Zusammenhang mit folgenden Problemen diagnostiziert:

  • nicht ZU-hören können, Gespräche über längere Zeit nicht 'durchhalten'
  • geringe Konzentrationsfähigkeit, rasche Erschöpfung
  • niedrige Frustrationstoleranz, Wut/ Aggression oder Rückzug
  • eingeschränkte Merkfähigkeit
  • Sprachentwicklungsstörung ( alle oder einzelne Ebenen der Sprache)
  • Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb / LRS
  • ADHS/ ADS
  • Geräuschüberempfindlichkeit, Vermeiden von bestimmten Situationen

 

 

 

 

 

Störung des Redeflusses (Stottern, Poltern)

 

Um chronisches Stottern zu verhindern und damit auch die psycho-soziale Sekundärproblematik

(z.B. Sprechängste, Vermeidungsverhalten, Rückzug) ist eine Therapie sehr wichtig. Sprechtechniken, Atemtraining und Rhythmus sind Teil einer solchen Therapie. Ebenso die manuelle craniale und neurophysiologische Ganzheitlichkeit von Körper und Sprechen. Die auditive Rückkopplung über ein aktives Hörtraining kann ebenso helfen, die Ohnmacht beim Sprechen zu bewältigen. Hier steht eine ganzheitliche, individuelle Therapieplanung im Vordergrund.

 

 

 

 

 

 

Neurologische Erkrankungen und Unfälle

 

Für den Erhalt oder Aufbau der Stimme/ der Sprache nach einer schweren Erkrankung oder den Folgen eines Unfalls  ist die logopädische Behandlung ratsam. Hier steht ein ganzheitlicher therapeutischer Ansatz, der sehr individuell nach der  jeweiligen Situation geplant wird,  im Vordergrund.

 

 

 

 

 

Stimmstörungen

 

Im Kindes- und Jugendalter kommt es zur Umstellung der Stimme. Dabei kann es auch zur Überlastung des Stimmapparats kommen, welche sich durch folgende Symptome bemerkbar machen kann:

  • häufiges Räuspern
  • Druck- oder Engegefühl
  • gering belastbare Stimme (z.B. beim Rufen, Betonen)
  • immer wiederkehrende Heiserkeit

 

 

 

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© Susanne Domrös
Praxis für Logopädie und Lerntherapie Michendorf