Die Sprache

 

Die Sprache in ihrer Gesamtheit wird je nach Ausprägung der Störung vorallem durch hirnorganische Erkrankungen beeinträchtigt. Dazu zählen Hirntumore, fast alle neurologischen Krankheitsbilder, Schädel-Hirn-Traumen, degenerative Erkrankungen und der Schlaganfall, der häufig Schädigungen in den Sprachzentren des Gehirns hinterlässt. Diese können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Es gibt Störungen im Sprachverständnis, in der Wortfindung, in der Gedankenformulierung, im Satzbau, im Lesen und Schreiben oder/ und in der Verständlichkeit der Aussprache. Es können einzelne Ausfälle oder komplexe Störungen auftreten.

 

Auch kognitive Leistungen wie Merkfähigkeit, geistige Ausdauer, Gedächtnisfunktionen, Konzentrations-und Aufmerksamkeitslenkung können eingeschränkt sein. Hier ist in jedem Fall eine rasch beginnende, intensive logopädische Therapie notwendig, um Remissionen anzuregen, kognitive Funktionen zu fördern und kommunikative Alternativen zu erarbeiten.

 

 

Das Sprechen

 

Das Sprechen ist gestört, sobald es zu Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems (zu Muskelatrophien, unzureichender nervaler Versorgung im orofacialen Bereich) kommt und dies zu eingeschränkter Beweglichkeit führt. Da die Sprache als System erhalten ist, gehen diese Störungen mit einer verwaschenen, undeutlichen Ausprache, jedoch ohne Störungen in der Schriftsprache, einher. Auch die Stimmgebung und der Atem beim Sprechen können betroffen sein. Hier sind gezielte logopädische Übungen wichtig, um Bewegungsmöglichkeiten und Funktionen zu erhalten.

 

Wenn Sie oder Angehörige von diesen oben genannten Problemen betroffen sind, sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt (Hausarzt, Kinderarzt, Neurologe, HNO-Arzt, Zahnarzt), denn Sprechen und Verstanden werden ist von entscheidender Bedeutung für die seelische Gesundheit aller Menschen.
 

 

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© Susanne Domrös
Praxis für Logopädie und Lerntherapie Michendorf